HÖRET, HÖRET, IHR LEUT’ VON JÜBEK UND AUS ALLEN LÄNDEREIEN!
Am letzten Septemberwochenende anno 2026 ward Jübek heimgesucht…
…von Recken, Maiden, Händlern, Gauklern, Spielleuten und allerlei zwielichtigem Gesindel!
Doch keine Sorge – es war kein Überfall, sondern der Mittelalter Erlebnismarkt Jübek!
Für ein ganzes Wochenende wurden die Tore geöffnet und Jübek ward zurückversetzt in eine Zeit, da man noch mit dem Schwert diskutierte, Rechnungen mit einem Kreuz unterschrieb und ein warmes Bad als höchst verdächtigen Luxus betrachtete.
VON RECKEN, RÜSTUNGEN UND ZELTEN
Gar prächtig waren die Heerlager anzusehen!
Tapfere Recken schlugen ihre Zelte auf, polierten ihre Waffen und zeigten dem staunenden Volke, wie man dereinst hauste, kämpfte und vermutlich auch darüber stritt, wer den Abwasch zu machen hatte.
SCHWERT, AXT UND SCHILD
Sodann erschallte das Klirren von Stahl!
Bei den historischen Kampfvorführungen kreuzten sich Schwert, Axt und Schild. Es wurde gerungen, gekämpft und tapfer dreingeschaut.
Zum Glück ward das Ganze gut geübt – denn der örtliche Medicus hätte vermutlich alle Hände voll zu tun gehabt.
Wer sich für Waffen und Rüstung interessierte, kam ebenfalls auf seine Kosten.
Und so mancher Besucher stellte sich wohl die Frage:
„Brauche ich wirklich ein Schwert?“
Die Antwort der anwesenden Recken lautete vermutlich:
„Natürlich. Jeder braucht ein Schwert.
DAS HANDWERK – WO NOCH RICHTIG GEARBEITET WURDE
Am Schmiedefeuer flogen die Funken und es wurde gehämmert, bis selbst der härteste Stahl klein beigab.
Auch Holz, Stein, Glas und Leder wurden von geschickten Händen in wahre Kunstwerke verwandelt.
Hier ward noch Handwerk zu sehen, bei dem man hinterher tatsächlich wusste, warum man müde war.
Kein Knöpfedrücken, kein „Ich hab da mal ’ne App“ – hier hieß es:
Hammer nehmen. Draufhauen. Fertig.
GAUKLER, NARREN UND ANDERES UNGEHEUER
Natürlich durfte auch die Unterhaltung nicht fehlen!
Gaukler trieben allerlei Schabernack, zeigten Kunststücke und sorgten dafür, dass niemand allzu lange ernst dreinschaute.
Es wurde gelacht, gestaunt und vermutlich auch das eine oder andere Mal gedacht:
„Was zum Henker macht der da eigentlich?“
SPEIS UND TRANK – DAS WICHTIGSTE ZULETZT
Und nun kommen wir zu dem Teil, weshalb so mancher Recke überhaupt erst den beschwerlichen Weg nach Jübek auf sich nahm:
DAS ESSEN!
Wildbratwurst, süße Leckereien und allerlei Köstlichkeiten wurden feilgeboten.
Die Tavernen und Stände sorgten dafür, dass kein Magen leer blieb und kein Krug unnötig lange voll war.
Denn eines wussten die Menschen des Mittelalters bereits sehr genau:
Mit leerem Magen lässt sich schlecht feiern.
Und mit vollem Krug noch viel besser!
MITMACHEN STATT NUR GUCKEN
Auch die kleinen Maiden und jungen Recken kamen voll auf ihre Kosten.
Zahlreiche Mitmachaktionen luden dazu ein, selbst Hand anzulegen und das mittelalterliche Leben zu erkunden.
Denn Geschichte ist schließlich am schönsten, wenn man sie nicht nur liest, sondern dabei auch ein bisschen schmutzig wird.
SPIELLEUTE, KLÄNGE UND GETÖSE
Für die passende musikalische Untermalung sorgten die Spielleute Das Rattenpack sowie Kaspar und die Anderen.
Sie ließen ihre Instrumente erklingen und sorgten dafür, dass selbst die müdesten Füße noch den einen oder anderen Tanz wagten.
UND SO ENDETE DAS SPEKTAKEL…
So ward Jübek für ein Wochenende wahrlich zum Schauplatz vergangener Zeiten!
Und falls Ihr Euch nun fragt:
„Wann ist denn der nächste Markt?“
Nun… das weiß vielleicht der Burgherr.
Oder der Marktvogt.
Oder irgendein Mönch, der es in seine Chronik geschrieben hat.