Ein Tag wie aus alter Zeit – der Mittelaltermarkt im Museumshof des Kreises Plön
Am 20. September 2026 ward der Hof des Museums des Kreises Plön zu einem Ort, an dem die Grenzen zwischen Gegenwart und vergangener Zeit für einen Augenblick verschwanden.
Gemeinsam mit Castrum Plune erhob sich ein mittelalterlicher Markt, der Besucherinnen und Besucher auf eine Reise in längst vergangene Tage entführte. Zwischen altem Handwerk, blankem Stahl, Musik und geschäftigem Markttreiben erwachte die Geschichte vor den Toren des Museums zu neuem Leben.
Stahl, Schwert und ehrbarer Kampf
Im Museumsgarten erklang der Stahl der Schwerter. Krieger zeigten ihr Können und ließen in eindrucksvollen Schwertkämpfen und historischen Gefechten die Welt des Mittelalters lebendig werden. Das Publikum durfte hautnah erleben, wie einst Mut, Geschick und Kampfeskunst über Sieg und Niederlage entschieden.
Durch die Stadt – ein Umzug wie in alten Tagen
Ein gemeinsamer mittelalterlicher Umzug durch Plön führte vom Museum durch die Stadt bis zur Kirche und wieder zurück zum Museum.Gar manch neugieriger Blick ward dabei auf die ungewöhnliche Schar gerichtet. Gewandet in historischen Kleidern, begleitet von Musik und dem bunten Treiben des Marktes, zogen die Teilnehmer durch die Straßen und sorgten bei Groß und Klein für Staunen und Begeisterung.
Altes Handwerk und Geschichten zum Anfassen
Auch die Händler und Handwerker machten den Markt zu einer Reise in vergangene Zeiten. Holz, Eisen, Stoff, Runen und altes Handwerk erzählten ihre eigenen Geschichten.Hier ward nicht allein feilgeboten, was des Handwerkers Hände erschaffen hatten – vielmehr konnten Besucherinnen und Besucher selbst entdecken, wie einst gearbeitet, gestaltet und gelebt wurde. So wurde Geschichte greifbar und das mittelalterliche Handwerk für Jung und Alt unmittelbar erlebbar.
Musik, die Herz und Schild bewegt
Für die rechte Stimmung sorgten die Spielleute Froydenmetchen und ihre Gäste von Havets Fenor. Mit ihren Klängen erfüllten sie den Markt vom ersten Ton bis zum letzten, begleiteten den Umzug durch die Stadt und ließen den Museumshof in fröhlicher mittelalterlicher Stimmung erklingen. Ihre Musik ließ so manches Herz höher schlagen – und bewegte es beinahe ebenso kräftig wie ein gut geführter Schild im Kampfe.